Qualitative und anerkannte Ausbildungsplätze
Illustration: Jugendliche in der Ausbildung

Berliner Ausbildungsplatzprogramm (BAPP)

Primäres Ziel der Berliner Ausbildungsplatzprogramme, die die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales zum Herbst jedes Jahres neu einrichtet, ist es, unversorgten ausbildungsplatzsuchenden Berlinern und Berlinerinnen einen qualitativen und anerkannten Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen.

Blick auf laufende Ausbildungsplatzprogramme

Die Berliner Ausbildungsplatzprogramme beinhalten in der Regel unterschiedliche Instrumente. Hauptbestandteil und tragendes Konzept bei der Organisation der Ausbildungsplätze war in allen zurückliegenden Programmjahren jedoch stets die Ausbildung im Verbund.

Bei der Ausbildung im Verbund handelt es sich um eine außerbetriebliche, aber betriebsnahe Ausbildung, die von einem Ausbildungsdienstleister (= Bildungseinrichtung) gemeinsam mit einem Berliner Kooperationsbetrieb auf der Basis des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) bzw. der Handwerksordnung (HwO) durchgeführt wird.

Ergänzt wurde das Spektrum der geförderten Ausbildungskonzepte durch weitere, zumeist modellhafte Maßnahmen, (z. B. die schulische Ausbildung in der Lernortkooperation, die Ausbildung junger Erwachsener etc.).

Berliner Ausbildungsplatzprogramm 2017 (BAPP 2017)

Zentrales Instrument des diesjährigen Programmes ist ebenfalls die Verbundausbildung. Dem Berliner Ausbildungsmarkt sollen hier insgesamt etwa 400 zusätzliche Ausbildungsplätze für unversorgte Berliner Jugendliche zur Verfügung stehen, die 31 Berufsbilder umfassen werden (inkl. technisch-gewerbliche Berufe, Dienstleistungsberufe und kaufmännische Berufe). Einen Überblick über die Berufsbilder und die Ausbildungsdienstleister, finden Sie auf dieser Seite zum Download.

Die Plätze werden sukzessive ab August des Jahres bei den Agenturen für Arbeit bzw. den Jobcentern zur Vermittlung bereitgestellt werden.

Zielgruppe für diese Plätze:

Unversorgte, Ausbildungsplatz suchende junge Berlinerinnen und Berliner, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, über keinen Berufsabschluss und maximal über den Mittleren Schulabschluss (MSA) verfügen.

Darüber hinaus werden ab Oktober 2017 wieder 25 schulische Ausbildungsplätze in der Lernortkooperation im Berufsbild „Industriekaufmann/-frau“ bereitstehen.

Aufgrund der Nachrangigkeit der Ausbildungsplätze ist als frühester Ausbildungsbeginn der 01. Oktober 2017 vorgesehen.

Vorausschau:

Es ist geplant ab Anfang 2018 wieder 25 Plätze mit einer Teilzeit-Verbundausbildung (25 Std./Woche) im Berufsbild „Kaufmann/-frau – Büromanagement“ für junge Berlinerinnen und Berliner einzurichten. Diese Ausbildung ist für Personen gedacht, die ein berechtigtes Interesse gemäß § 8 Abs. 2 BBiG haben, insbesondere für Erziehende. Hier gelten darüber hinaus die Zielgruppenkriterien der Verbundausbildung.

Kontakt

Sylvia Runge
Instrumentenverantwortliche

Tel.: +49 30 69 00 85 -55
Fax: +49 30 69 00 85 -85

s.runge(at)zgs-consult.de

Gefördert von