Qualitative und anerkannte Ausbildungsplätze
Illustration: Jugendliche in der Ausbildung

Berliner Ausbildungsplatzprogramm (BAPP)

Primäres Ziel der Berliner Ausbildungsplatzprogramme, die die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales zum Herbst jedes Jahres neu einrichtet, ist es, unversorgten ausbildungsplatzsuchenden Berlinern und Berlinerinnen einen qualitativen und anerkannten Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen.

Blick auf laufende Ausbildungsplatzprogramme

Die Berliner Ausbildungsplatzprogramme beinhalten in der Regel unterschiedliche Instrumente. Hauptbestandteil und tragendes Konzept bei der Organisation der Ausbildungsplätze war in allen zurückliegenden Programmjahren jedoch stets die Ausbildung im Verbund.

Bei der Ausbildung im Verbund handelt es sich um eine außerbetriebliche, aber betriebsnahe Ausbildung, die von einem Ausbildungsdienstleister (= Bildungseinrichtung) gemeinsam mit einem Berliner Kooperationsbetrieb auf der Basis des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) bzw. der Handwerksordnung (HwO) durchgeführt wird.

Ergänzt wurde das Spektrum der geförderten Ausbildungskonzepte durch weitere, zumeist modellhafte Maßnahmen, (z. B. die schulische Ausbildung in der Lernortkooperation, die Ausbildung junger Erwachsener etc.).

Berliner Ausbildungsplatzprogramm 2016 (BAPP 2016)

Im Rahmen des BAPP 2016 konnten im Herbst dieses Jahres Ausbildungsplätze in der Verbundausbildung, Ausbildungsplätze in der Lernortkooperation im Berufsbild „Industriekaufmann/-frau“ sowie Ausbildungsplätze in der Lernortkooperation für minderjährige bzw. junge Geflüchtete für den Ausbildungsmarkt bereitgestellt werden.

Der Besetzungskorridor für die Maßnahmeplätze endete am 31. Oktober, aber die Vorbereitungen für die Nachbesetzungen zum Ausbildungsstart am 1. Februar 2017 haben bereits begonnen. Eine Nach- bzw. Neubesetzung ist allerdings ausschließlich möglich bei den Ausbildungsplätzen in der Verbundausbildung. Diese Ausbildungsplätze richten sich an die Zielgruppe der Berliner und Berlinerinnen, die

  • das 25te Lebensjahr noch nicht vollendet haben und
  • noch nicht über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen und
  • maximal über den Mittleren Schulabschluss verfügen.

Die Betreffenden sollen bei den Jobcentern bzw. Agenturen für Arbeit gemeldet haben, dass sie einen Ausbildungsplatz suchen.

Erstmalig werden im Rahmen dieses Programms zum 1. Februar 2017 auch 25 Plätze in der Verbundausbildung in Teilzeitform (25 Std./Wo.) im Berufsbild „Kaufmann/-frau – Büromanagement“ angeboten werden, die sich an Erziehende richtet.

Alle im Rahmen der Nachbesetzung zur Verfügung stehenden Plätze werden an die Jobcenter bzw. Agenturen für Arbeit (Jugendberufsagentur) gemeldet, wo sie für eine Vermittlung bereit stehen werden.

Kontakt

Sylvia Runge
Instrumentenverantwortliche

Tel.: +49 30 69 00 85 -55
Fax: +49 30 69 00 85 -85

s.runge(at)zgs-consult.de

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